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Geschichte der produktion

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Schmiedesysteme seit siebzig Jahren

1932 gründet Domenico Farina die Firma “Costruzioni Meccaniche Farina”, eine Werkstatt zur Herstellung von Blechschneidewerkzeugen. Die Firma ist anfänglich ein Handwerksunternehmen, entwickelt sich aber immer schneller. Zum Prüfen der Werkzeuge ist eine Presse notwendig: und so entsteht die erste Farina-Presse. Zunächst dienten die Pressen lediglich zur Blechschneiden. In den 70er Jahren konzentrierte man sich dann auf die Herstellung von Pressen für das Warmschmieden, die im Vergleich zu den Stanzpressen komplexer sind und besondere Technologien benötigen. Von diesem Moment an widmet sich Farina Presse der Produktion von Pressen für das Warmschmieden von Stahl und bereichert ihre Produktpalette mit allen Maschinen, die zur Vervollständigung – und Automatisierung – des Warmschmiedeprozesses notwendig sind. Ein Beispiel dafür sind die Einleger, die Werkstücke automatisch bewegen. Heute entwirft und baut Farina Presse kundenbezogene, komplette Linien für das Warmschmieden von Stahl, die sowohl als vollständige Linien als auch in einzelnen Teilen verkauft werden. Weiterhin führt sie das “Retrofitting” durch, d.h. schon vorhandene Pressen werden umgebaut und überarbeitet.

1930-1940

1930-1940

1932 gründet Domenico Farina die Firma Costruzioni meccaniche, eine Werkstatt zur Herstellung von Blechschneidewerkzeugen. Zum Testen der Produkte ist eine Presse erforderlich. Und so werden die ersten Maschinen zum Kaltschneiden von Blech gebaut.

1940-1950

1940-1950
Herstellung der ersten Maschinen zum Tiefziehen von Blech.
Erste Automatisierungsversuche für das Schneiden von Blechbändern.

1950-1960

1950-1960

1952 Bau der ersten Maschine für die Warmumformung (Fallhammer).

1953 Bau einer Reihe von Doppelständerpressen mit pneumatischem Blechniederhalter.

1956 Auf der Mailänder Messe werden die ersten Vorrichtungen für die Sicherheit am Arbeitsplatz vorgestellt, eine absolute Neuheit für Italien: es wird das erste Sicherheitssystem mit mehrstrahliger Lichtschranke vorgestellt, das auf einer Doppelständerpresse montiert ist. Bei dieser Gelegenheit wird auch die erste Maschine mit pneumatischer Kupplung vorgestellt. Auf der Messe von Lecco besucht der italienische Finanzminister Vanoni Domenico Farina.

1960-1970

1960-1970

1966 Um die anhaltende Nachfrage des Automobilsektors nach großen Pressen für den Karosseriebau befriedigen zu können, wird die Produktion an einen neuen, größeren Standort verlegt, nach Suello.

1967 Es wird die erste Presse zum “Warmstauchen” hergestellt, die T 500. Sie entsteht auf Bestellung eines Kunden mit ganz besonderen Produktionsanforderungen und öffnet der Firma Domenico Farina “eine neu zu erforschende Welt”.

So entsteht 1968, ein Jahr später, die erste richtige Presse zum Warmschmieden von Stahl, die T 630. Ein ortsansässiger Schmiedepresser setzt diese Presse unverzüglich für seine Produktion ein und angesichts der hervorragenden Ergebnisse seiner Investition beginnt auch seitens anderer Schmiedepresser die Nachfrage nach neuen Maschinen

1970-1980

1970-1980

Der Herstellung von großen, immer ausgereifteren und produktiveren Maschinen für das Kaltumformen von Stahlblech geht weiter. Hand in Hand damit geht die ständige Entwicklung und Forschung für die Herstellung noch leistungsfähigerer Warmschmiedepressen von stets größerer Zuverlässigkeit.

1972 Auf der Messe BIMU wird die erste Presse T 1000 vorgestellt.

1977 Die Firma wird eine AG. Von diesem Zeitpunkt konzentriert sie alle Mittel ausschließlich auf die Entwicklung des “Nischensektors” des Warmschmiedens.
Die Domenico Farina S.p.A. wird zum alleinigen Hersteller in Italien von speziell für diesen Arbeitsbereich bestimmten Maschinen.

1980-1990

1980-1990

1980 Die Evolution der Produktpalette nimmt kein Ende: sie umfasst nun vier Maschinengrößen, von der T 400 bis zur T 1600.

1982 Es wird die erste T 2500 geplant und gebaut.

1984 Die Verwaltung der Maschinenfunktionen über SPS-Steuerung wird eingeführt. Ein wichtiges Datum, das den Automatisierungsprozess im Schmieden ankündigt.

1987 Planung und Bau einer speziellen Transferpresse zum Halbwarmschmieden bei 800°C. Parallel zur Planung und Herstellung neuer Maschinen entwickelt sich auch das Retrofitting von überalterten Anlagen, die umgebaut und mit vollständiger Garantie weiterverkauft werden. Am Ende dieses Jahrzehnts steigt die Nachfrage von ausländischen Märkten, vor allem aus Deutschland, stark an.

1990-2000

1990-2000

In diesen Jahren erlebt das Unternehmen sein stärkstes Wachstum. Jetzt spezialisiert die Firma sich nicht mehr nur auf die Herstellung von Pressen, sondern auch auf die aller Teile, die eine Warmschmiedelinie ausmachen. Es entstehen die 2- oder 3-achsigen Einleger, mit einer Tragfähigkeit bis zu 500 kg. Es werden eine Reihe von Warmschneidelinien zum Scheren von Stangen mit einer Länge von 100 bis 250 mm geplant und gebaut.

1995 Das Unternehmen wird jetzt zu Farina Presse S.p.A. In der zweiten Hälfte des Jahrzehnts wird eine neue Reihe “flexibler” Transferpressen produziert, die dem Kunden die Möglichkeit bieten, dieselben Maschinen sowohl für die automatische als auch für die manuelle Produktion einzusetzen.

1999 Planung und Herstellung der Transferpresse GAS 2000.

2000 Der Auslandsmarkt expandiert nach Österreich mit der Presse GAS 1000. Planung und Herstellung der Transferpresse GAS 3500.

2005-2008

2005

2000 Komplette Warmschneidelinie TCF 250.

2002 Der ausländische Markt erweitert sich bis nach Schweden, wohin eine komplette Warmschneidelinie mit der Presse GAS 3150 geliefert wird.

2003 Die erste Presse GAS 4000 (Deutschland).

2004 Die Eroberung des Auslandsmarktes geht weiter mit der Lieferung einer kompletten Warmschneidelinie mit Presse GAS 5000 (Spanien).

2005 Linie mit vollautomatischer Presse GAS 2500 mit 5 anthropomorphen Robotern (Italien).

2008-2012

2008

2006 Es entsteht die neue Presse GLF.

Die neue Reihe von Pressen zeichnet sich durch die extreme Steifigkeit und Schmiedepräzision aus und durch den größeren Arbeitsbereich bei maximaler Leistung.

2007 Durchschlagender Erfolg der neuen Serie GLF.

Wesentliche Daten:
Lieferung und Inbetriebsetzung einer Presse GLF 4000 für das Schmieden von Aluminium in Deutschland.
Lieferung und Inbetriebsetzung einer Presse GLF 1600 für denselben Kunden.

2008 Der Erfolg der neuen Serie GLF hält an.

Wesentliche Daten:
Lieferung und Inbetriebsetzung einer Presse GLF 4000 für die Produktion von Antriebswellen in Deutschland.
Lieferung und Inbetriebsetzung einer Presse GLF 5000 für die Produktion von Teilen für Baumaschinen.
Installation von 2 Schmiedestraßen für die Herstellung von Ringen in China.

2013 - heute

2013

2013  Es wird die Presse GLF 6000 gebaut.

Erste Presse von 6000 t, die vollständig in Italien hergestellt wurde.

2013 Es wird die Presse GLF mit zusammengesetzter Struktur ohne Zugstangen gebaut.

Wesentliche Daten:
Konstruktion einer Presse GLF 6000 für Mexiko.
Konstruktion einer Presse GLF 4000 ohne Zugstangen für China.
Konstruktion einer Presse GLF 2500 ohne Zugstangen für die USA.